Ein Dialog zwischen Künstlerinnen aus Berlin und Tel Aviv
Über den Zeitraum eines Jahres treten Miriam Vlaming, Nicole Schuck und Susanne Weirich aus Deutschland und Hilla Ben Ari, Ayelet Carmi und Maya Attoun aus Israel in einen kreativen Dialog. Die Künstlerinnen verwenden eine Vielzahl von Materialien, Techniken und Medien und schaffen so raum- und zeitübergreifende Werke, die sich zwischen inneren und äußeren Lebenswelten bewegen. So werden unterschiedlichste Zugänge und Blickwinkel auf Realitäten ermöglicht.
Der kreative Dialog zwischen den Künstlerinnen wird inspiriert von der konzeptionellen Qualität, welche in den Elementen Spitze und Gift hervortritt. Die zerbrechliche Schönheit und täuschende Anmutung der Spitze verbergen das tödliche Potential des Gifts. Der Grad zwischen Verlangen und Vernichtung, Schönheit und Zerstörung, Leben und Tod ist äußerst schmal.
Die beteiligten Künstlerinnen leben und arbeiten in Tel Aviv und Berlin, zwei kosmopolitischen urbanen Zentren, die eine wichtige Rolle im zeitgenössischen kreativen Schaffen spielen.
Die Teilnehmer verbringen vier Wochen in dem jeweils anderen Kontext um neue Impulse für ihre eigene Arbeit zu erhalten und um mit den anderen Künstlern in einen kreativen Austausch zu treten. Die Künstler arbeiten gemeinsam in Studios, erforschen Techniken und Themen, besuchen bedeutende Orte der jeweiligen Gaststadt, diskutieren über Einflüsse von Kontext auf Kunst und treffen Kuratoren aus dem jeweiligen Kontext um über die Elemente Spitze und Gift zu diskutieren.
Der Austausch ist als Erkundung des Konzepts sowie der künstlerischen Zusammenarbeit gestaltet. Die entstehenden künstlerischen und sozialen Prozesse werden zum Abschluss des Aufenthalts in Berlin und in Tel Aviv in einem offenen Studio der Öffentlichkeit präsentiert und diskutiert.
Projektidee und -umsetzung in Zusammenarbeit mit Orly Hoffman, Kuratorin aus Israel.
In Zusammenarbeit mit:
Artists’ Residence Herzliya
Gefördert durch die Kulturverwaltung des Landes Berlin
