Heike Gallmeier wurde 1972 in Berlin geboren. Nach dem Studium der Malerei an der Akademie für Bildenden Künste Mainz schloss sie 2002 ihr Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee im Bereich Bildhauerei als Meisterschülerin ab. Sie lebt und arbeitet in Berlin. Gallmeier bekam den Kunstpreis Junger Westen der Stadt Recklinghausen zuerkannt, sie war Stipendiatin des Berliner Senats, der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Werkleitz Gesellschaft für Medienkunst.
Unter anderem war sie bei Ausstellungen wie Art and Identity, Art Museum Guangzhou, China, History will repeat itself des HMKV Dortmund und KW Institute for Contemporary Art Berlin und New Frankfurt Internationals im Frankfurter Kunstverein vertreten.
Gallmeiers Arbeiten handeln von Selbstinszenierungen und Realitätsflucht, von Ersatzwelten und Projektionen. Diese Phänomene erforscht sie sowohl mit der Arbeit an eigenen, aus Alltagsmaterialien und Fundstücken gebauten Rauminszenierungen (inszenierte Fotografie und Installationen), als auch in gefundenen Inszenierungen. Malerei und Fotografie, Bühnenbild und Performance vermischen und ergänzen sich. Es entsteht ein Kippmoment zwischen Illusion und deren Auflösung, bei dem der Betrachter gleichzeitig auf die Bühne und hinter die Kulissen schauen kann.

110 x 240 cm

123 x 160cm

225 x 180cm

170 x 245cm

| Bulky waste, construction wood, foil, paint, etc. | ca 10 m x 4m x 3m |installation view: Frankfurter Kunstverein