18 Positionen zeitgenössischer Malerei
21.01. – 24.03.2012
Kurator: Mark Gisbourne
Künstler: Martin Assig, Daniel Biesold, Norbert Bisky, Martin Borowski, Valerie Favre, Axel Geis, Katharina Grosse, Harald Hermann, Gregor Hildebrandt, Christian Hoischen, Michelle Jezierski, Ruprecht von Kaufmann, Clemens Krauss, Robert Lucander, Gerold Miller, Frank Nitsche, Peter Stauss, Miriam Vlaming
Helena Rubinstein Pavillion | Tel Aviv, Israel
Eröffnung: 20.01.2012 | 12 Uhr
Die Ausstellung I AM A BERLINER präsentiert Werke von internationalen Künstlern, die in Berlin leben und arbeiten. Berlins malerische Tradition ist besonders reich und weist eine breite Spanne von Kunstgattungen auf, welche von Abstraktion bis Expressionismus, von Symbolik über die konzeptionelle Kunst bis zum Minimalismus reicht. Die Wiedervereinigung Westberlins und Ostberlins vor zwanzig Jahren unterstützte die Entstehung einer umfassenden Plattform für Malerei. Es entstand eine große Vielfalt an der Malmethoden und thematischen Ansätzen, die
sowohl selbstreflexiv als auch analytisch sind.
Die Konzentration auf eine eine Stadt, insbesondere eine Hauptstadt, beabsichtigt nicht eine nationale Maltradition zu betonen, sondern bietet die Möglichkeit die vielfältigen Themen und Ansätze von Künstlern, die heute in Berlin leben und arbeiten, kennenzulernen und zu vergleichen. Der Titel I AM A BERLINER bezieht sich auf den berühmten Satz des amerikanischen Präsidenten Kennedy. Er symbolisiert auf prägnante Weise, dass jeder, der in Berlin lebt, auf seine Weise Berliner ist, unabhängig von der jeweiligen Staatsbürgerschaft.
Berlin ist ein Anziehungspunkt für zahlreiche Maler geworden, ein Ort des kreativen Arbeitens. Künstler aus anderen Teilen Deutschlands und der Welt zieht es in den letzten Jahren nach Berlin. Das sich daraus entwickelnde Bild ist nicht das einer homogenen Gleichförmigkeit, sondern zeigt vielmehr die Entwicklung zu einer Pluralität im künstlerischen Schaffen und in der Wahrnehmung.
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