Der 1974 in Buenos Aires geborene Künstler Gaston Zvi Ickowicz immigrierte 1980 mit seiner Familie nach Israel. Er ist Absolvent des MFA Programms der Bezalel Academy of Art and Design, gewann 2008 den Gerard Levi Award for a Young Photographer des Israel Museums und erhielt ein Stipendium der America-Israel Cultural Foundation. Er hat seine Arbeiten in zahlreichen Ausstellungen in Israel gezeigt, unter anderem im Tel Aviv Museum of Art, im Israel Museum in Jerusalem und im Haifa Museum of Art. Außerdem stellte er in Galerien in Europa und der USA aus. 2010 erhielt er den Young Artist Award des israelischen Ministeriums für Kultur. Für Oktober 2011 ist eine Ausstellung im Tel Aviv Museum of Art geplant.
Die aktuellen Arbeiten von Ickowicz sind Produkte der Beobachtung von Oberflächen, gleich einer Inspektion der Region, eine archäologische Studie, die die Überreste des untersuchten Gebietes konservieren soll.
Diese Arbeitsmethode wirkt wie der Anfang einer kalkulierten, systematischen Spurensuche, die eine Kette von Verweisen offenlegen soll, um differenzierte Bedeutungen zu generieren. Und doch führen die Spuren und Überreste, die Ickowicz einfängt, nicht zu einer einheitlichen Erzählung. Sie formen stattdessen eine Abfolge von einzigartigen Begegnungen, die eine Geschichte voller Widersprüche erzählen.
Text: Avi Lubin



